Heiligendarstellungen und Religiöse Motive

Inv.-Nr. 608-611   Heilige Familie

Ofenplatten eines Ofens mit angegossenen Randleisten, 55 x 72 cm, Fourneau Saint Michael (bei Saint-Hubert), Provinz Luxemburg, Mitte 18. Jh.

 in Bearbeitung (Brüs129)

 

Inv.-Nr. 647   Heilige Familie

Ofenplatte, 55 x 72 cm, Fourneau Saint Michael, Provinz Luxemburg, Mitte 18. Jh.

 

 

Linke Ofenseitenplatte, Dublette der Nr 608

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Melchisdech und Aron

 

Melchisedech und Aaron sind  priesterliche Figuren in der Bibel, sie repräsentieren unterschiedliche Aspekte und Ordnungen des Priestertums: Aaron war der erste Hohepriester der Israeliten nach mosaischem Gesetz (levitisches Priestertum), während der rätselhafte Melchisedech König von Salem (später Jerusalem) und Priester vor dem Gesetz war, ein uraltes, königliches Priestertum, das als Vorbild für das ewige Priestertum Jesu gilt. Der Unterschied liegt darin, dass Melchisedechs Priestertum eine überzeitliche, messianische Bedeutung hat (nach der Weise Melchisedechs), während Aarons Priestertum eine genealogisch gebundene, irdische Priesterschaft darstellt, die im Priestertum Jesu übertroffen wurde.  

  • Melchisdech war König von Salem (Jerusalem) und Priester des "höchsten Gottes" (El Elyon). Er brachte Abraham Brot und Wein, segnete ihn nach seinem Sieg über die Könige und nahm von Abraham den Zehnten. Seine Herkunft ist unbekannt; er steht außerhalb der israelitischen Linie, repräsentiert ein älteres, universelleres Priestertum und wird als Vorläufer Jesu gesehen (Hebräerbrief) 
  • Aaron war der ältere Bruder Moses, von Gott zum ersten Hohepriester Israels berufen. Er vermittelte zwischen Gott und dem Volk, führte die Rituale und Zeremonien des levitischen Priestertums durch. Er war der Begründer des irdischen, genealogischen Priestertums der Israeliten, dessen Söhne (z.B. Eleasar) die Linie fortsetzten.

 

Inv.-Nr. 671   Melchisedech, Jesus und Aaron

Ofenplatte, xx x xx cm, Oberhessen, datiert 1550

 

Links Melchisdcch, auf dem Sockel liest sich:

MELCHISDECH EIN

PRISTER GOTTES ::

EIN KVNIK Z SALE

 

In der Mitte Jesus, auf dem Sockel liest sich:

CRISTVS DER ALLEHOEH

ESTE PRISTER DES

NEVN EVANGELIVMS

 

Rechts Aaron, auf dem Sockel liest sich:

AARON EIN PRISTER

GOTTES DES AL

                                                                       LERHOECHSTEN ::

 

Melchisedech im langen ärmellosen Priestergewand trägt auf dem bärtigen Haupt einen bekrönten Turban und um den Hals eine Kette mit Anhängern. In der Rechten hält er eine Schenkkanne (mit Opferwein), die Linke umfaßt drei runde Schaubrote. Aaron, ebenfalls in einem Gewand, das ihn als Hohen Priester charakterisiert, schwenkt das Mannafaß. Weinkanne und Brote bei Melchisedech, das Mannagefäß bei Aaron sowie ihre Gewänder gehen auf Texte der Bibel zurück. Im 2. Buch Moses (Exodus) ist beschrieben, welche Gewänder die Hohen Priester zu tragen haben. Auf den Plattenbildern trägt Aaron stets wie vorgeschrieben Untergewand, Lendenschurz, Leibrock, Übergewand, Gürtel, den mit Edelsteinen besetzten taschenartigen Brustschild (in dem die Losstäbchen Urim und Tummin aufbewahrt werden, mit dem der Hohe Priester den Willen Gottes erforschen sollte) und Kopfbund (Turban).
Aaron ist der erste von Gott bestimmte Hohe Priester des Alten Bundes. Im 4. Buch Moses wird geschildert, wie Gott von den zwölf Stäben der zwölf Stammesfürsten Israels, die Moses auf Gottes Geheiß im Offenbarungszelt vor der Gesetzeslade niederlegte, Aarons Stab erwählte und ihn erblühen und Mandeln tragen ließ („er hatte ausgeschlagen, Blüten getrieben und Mandeln zur Reife gebracht“). Damit war Aaron, den Gott schon vorher zum „Mund“ (zum redegewandten Gehilfen) des Moses bestimmt hatte, zum Hohen Priester und der Stamm Levi zum priesterlichen Dienst auserwählt (Leviten). Das Gefäß, das Aaron schwenkt, ist zur Erinnerung an die wunderbaren Speisen der Israeliten in der Wüste mit Manna gefüllt (vgl. Nr. 537). Die Weihe Aarons zum Hohen Priester durch seinen Bruder Moses galt im Mittelalter als Vorbild für die Bischofsweihe durch den Papst. Bischofs- und Abtsstab leiten sich von Aarons Stab ab.
Damit wird sichtbar, daß beide Hohen Priester des Alten Bundes als Vorbilder des neuen Hohen Priesters Christus zu gelten haben. Vor allem die Gaben des Melchisedech sind Hinweise auf das Abendmahl und den Opfertod Christi und damit die Eucharistie, die „Danksagung“. Im Meßkanon der katholischen Kirche wird das Opfer Melchisedechs zusammen mit dem Opfer Abels und Abrahams genannt. Die Opfergaben gehen auf den Abraham-Zyklus der Genesis (14. Kapitel) zurück: Nach Abrahams Sieg über 9 feindliche Könige, die seinen Neffen Loth gefangen hatten, wird er von Melchisedech, dem König von Salem (Jerusalem), einem „Priester des allerhöchsten Gottes“ vor den Toren der Stadt empfangen und mit Brot und Wein begrüßt. Abraham gibt ihm dafür den Zehnten von seiner Kriegsbeute und erkennt damit Melchisedech als den lokalen König an.

 

Die in der Eisenschmitter Hütte gegen Ende des 16. Jh. gegossenen Figuren sind Nachschnitte hessischer Vorbilder, möglicherweise auch im Hessischen geschnitzt und als Einzelstempel in die Eifeler Hütte geliefert oder mitgebracht worden. auch im Elsass, vermutlich aus Framont. 

Inv.-Nr. 771   Der Gute Hirte

Ofenplatte,  x  cm, Saarland, datiert 1724

 

 

In einer der großen Gleichnisreden des Johannesevangeliums (Kap. 10,1–18 EU) sagt Jesus von sich selbst: „Ich bin der gute Hirte“ (Joh 10,11.14 EU, siehe auch die anderen Ich-bin-Worte) und führt das Bildwort unter verschiedenen Aspekten aus: Der gute Hirte kennt die Schafe und ruft sie einzeln beim Namen. Die Schafe erkennen ihn an der Stimme

Inv.-Nr. 554   Jesus

Kaminplatte, 90 x 90 cm, Provinz Luxemburg, 2. H. 18. Jh.

 

 Jesuiten

Altwies

 

Inv.-Nr. 557   Heilige Familie

Kaminplatte, 82 x 90 cm, Provinz Luxemburg, datiert 1778

 

 

ehemals Sammlung Altwies Remich

 

In Dauerleihgabe

 

Inv.-Nr. 677   Marienkrönung

Ofenplatte, 100 x 45 cm, verm. Baden (Framont), 16.Jh.

 

 

Betende Maria auf der Mondsichel, bekrönt von einem Sternenkranz, flankiert von zwei Engelsköpfen.

Im Mittelalter erfuhr die Muttergottes als Fürbitterin der Menschen vor Christus und als Mittlerin der göttlichen Gnade besondere Verehrung. Mehr als andere Heilige wurde sie angerufen bei Not, Unglücksfällen und Schicksalsschlägen. Die spätmittelalterliche Marienverehrung zeigt sich in verschiedenen Arten der künstlerischen Darstellung.  Die Mondsichel, auf der Maria steht, ist Zeichen des apokalyptischen Weibes. Es erschien in der Offenbarung des Johannes, den Mond unter den Füßen, am Himmel und gebar den Kämpfer gegen das Böse. Das apokalyptische Weib wurde im Spätmittelalter häufig auf Maria bezogen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 681   Maria mit dem Jesuskind

Ofenplatte, 48 x 73 cm, Elsaß/Baden, 16./17. Jh.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 132   Marienkrönung

Ofenplatte, 60 x 73 cm, Elsaß, Anfang 18. Jh.

 

Die Ofenplatte zeigt ein Modelstempel mit Maria auf der Mondsichel schwebend mit dem Jesuskind in der Linken. Über ihrem Haupt halten zwei Engel die Himmelskrone. Der Stempel ist von einfachen Leisten mit Schuppenmuster umgeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inv.-Nr. 129   Madonna als Himmelskönigin

Kaminplatte, 101 x 96 cm, Quint, ab 1683.

 

Die Kaminplatte zeigt die Darstellung der sog. Strahlenkranz-madonna.

Maria steht auf einer Mondsichel. Sie hält die rechte Handfläche mit gespreizten Fingern vor die Brust, und der rechte Arm des Kindes ist durch die linke Schulter der Mutter verdeckt. Das Madonnenmodel ist von einem Rahmenwerk aus Früchtegehängen und Schotenwerk umgeben, es folgt eine mit Rosetten bedeckte Blattstabumrahmung. Links und rechts weist die Gussplatte eine Ornamentleiste auf, die die Platte verbreitert. Im Sockelfeld unter dem Madonnenmodel ist der Name der erzeugenden Hütte genannt:

 

qVINTE

 

Diese Rahmenwerkversion benutzte die Quinter Hütte für diverse Bildmodeln, z.B. das der Flora oder für Wappenstempel. 

 

 

Inv.-Nr. 235   Madonna als Himmelskönigin

Kaminplatte, 90 x 75 cm, Quint, ab 1683

 

Die Kaminplatte zeigt ebenfalls die Strahlenkranzmadonna. Bei dieser Kaminplatte wurde das gleiche Madonnenmodel verwendet wie für die vorherige Kaminplatte.

Maria steht auf einer Mondsichel. Sie hält die rechte Handfläche mit gespreizten Fingern vor die Brust, und der rechte Arm des Kindes ist durch die linke Schulter der Mutter verdeckt.

 

Das Madonnenmodel ist von einem Rahmenwerk aus Früchtegehängen und Schotenwerk umgeben, es folgt eine mit Rosetten bedeckte Blattstabumrahmung.  Oben links und rechts sind zwei Engelsköpfe in die Ornamentik eingefügt.

 

An den Seiten und unten weist die Gussplatte jeweils zwei

 

Ornamentleisten auf, die die Platte verbreitern. Im Sockelfeld unter dem Madonnenmodel ist der Name der erzeugenden Hütte genannt:

 

qVINTE 

 

 

 

Inv.-Nr. 779   Madonna als Himmelskönigin

Kaminplatte, 101 x 130 cm, Quint, datiert 1695.

 

mit Giebelaufsatz sehr selten

Fundort Trier

einzig bekanntes Exemplar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inv.-Nr. 130   Madonna als Himmelkönigin

Kaminplatte, 83 x 70 cm, Quint (?), ab 1683

 

Bei dieser Kaminplatte wurde das gleiche Madonnenmodel verwendet wie für die vorherige Kaminplatte. Es fehlt die überquellende Barockrahmung. Die Strahlenkranzmadonna ist nur mit sich an den Enden überlagernden Ornamentstreifen mit einfachem Schuppen- oder Kastenmuster umgeben.

Es exisitiert ein ähnlicher Abguss, jedoch als Ofenstirmplatte, datiert in das Jahr 1694 (Abtei-Museum Orval, Belgien)

 

 

 

Ofenstirnplatte im Abtei-Museum Orval

 

Inv.-Nr. XXX   Madonna als Himmelkönigin

Kaminplatte, 90 x 90 cm, Quint (?), ab 1683

 

unrestauriert

 

 

 

Inv.-Nr. 131   Madonna als Himmelskönigin

Kaminplatte (Fragment), Quint, ab 1683

 

Ein Ofenplattenmodell mit der Darstellung der Madonna als Himmelskönigin wurde hier für die Herstellung einer Kamin-/Takenplatte verwendet.

Maria hält den Jesusknaben auf dem linken Arm, der wiederrum in seiner linken Hand die Weltkugel trägt und die Rechte zum angedeuteten Segensgestus erhoben hat.

Im unteren Bereich der Platte sind die für die Hütte Quint typischen sich kreuzenden Füllhörnern als Hüttenzeichen zu erkennen. In den Ofenplattenversionen tragen die Füllhörner noch den Namen  qVINTE. Als das Ofenplattenmodel dann später für die Fertigung von Kaminplatten verwendet wurde, ist der Name nicht mehr im Sockelfeld zu finden.

 

 

 

 

 

 

Inv.-Nr. XXX   Petrus und Paulus

Kaminplatte, Eisenschmitt, datiert 1606

 

 

 

Inv.-Nr. 684   Landsknecht und Franziskus (?)

Kaminplatte, Eisenschmitt, Mitte 16. Jh.

 

 

Inv.-Nr. 705   Petrus, Prudentia, Jistitia und Pfeifer

Kaminplatte, Eisenschmitt, datiert 1587

 

 

Inv.-Nr. 648   Konstantin, Barbara und Katharina

Kaminplatte, Eifel, 1.H.16. Jh

Inv.-Nr. 726   Petrus, Petrus und Malachus

Kaminplatte, Eisenschmitt, 1.H.16. Jh

 

 

Zentral Petrus, darüber Malachus" (oder Malchus) biblischer Diener des Hohepriesters schlägt dessen Ohr im Garten Gethsemane ab.

Inv.-Nr. 630   Konstantin, Petrus und Malachus

Ofenplatte, Eisenschmitt, um 1500

 

Unten: Heiliger Konstantin, oben: Petrus und Malchus, Petrus ist der Trierer Stadtpatron und ist in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts das Symbol für das Bestreben der Bürgerstadt Trier sich von der Vorherrschaft des Bischofs (und gleichzeitig des Kurfürsten) zu lösen. Malchus ist der Diener des Hohenpriesters, dem Petrus bei der Gefangennahme Jesu ein Ohr abgeschlagen hat.

 

Bemerkungen: Attribute des Heiligen Konstantin sind: Schwert, Feldzeichen mit Christusmonogramm (Labarum), Kreuz mit Inschrift »In hoc signo vinces«, Kirchenmodell

 

Inv.-Nr. 451   Luxemburger Madonna

Kaminplatte, xx x xx cm, Ardennen, um 1700

 

Dargestellt ist Maria als "Luxemburger Madonna", deren Enstehung auf das Jahr 1667 zurückverfolgt werden kann. In diesem Jahre wurde auf dem "Marientor" in Luxemburg (Neutor) eine Steinplastik "Unserer lieben Frau von Luxemburg" aufgestellt. Diese Skulptur und Andachtsbilder der Madonna in kostbarer Kleidung waren die Vorbilder für die anderthalb Jahrhunderte gegossenen Kamin-und Takenplatten mit der Abbildung der "Luxemburger Madonna". Sie wurden auf den verschiedensten Hütten der Regionen Südwesteifel, Luxemburg und Belgien hergestellt, wobei die einzelnen Hütten jeweils ihre eigenen Modeln verwendeten, die unterschiedlich ausgestaltet waren, aber immer am Grundtypus des Bildes festhielten: Die bekrönte Himmelskönigin in fußlangem, trapezförmig ausgestelltem und mit Schmuckketten behangenem, faltenschweren  Gewand, das ebenso bekrönte und gekleidete Jesuskind mit der Weltkugel in der Linken - während es die Rechte zum Segensgestus erhoben hat - und in der Rechten Zepter und Himmels-(Stadt)schlüssel haltend.

Das Madonnenkleid ist hier zusätzlich von einem Schleier gesäumt - Sinnbild für die Junfräulichkeit. Darüber eine von Putten gehaltene Krone.

Die Größe dieser Platten variierte erheblich, je nach Bestellung, dadadurch wurde bei der vorliegenden Platte sowohl oben die Krone als auch der Gewandsaum der Madonna weggeschnitten. Die seitliche Beschneidung führte zum teilweisen Wegfall der Modeldatierung in das Jahr 1708.

1626 erbautes Neutor mit der            Die Sandsteinmadonna im Musée Dräi Eechelen

Luxemburger Madonna (seit 1667)   der Stadt Luxemburg

 

Quelle:

https://www.pressreader.com/luxembourg/luxemburger-wort/20131023/281973195392875

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Luxemburger Wort Oktober 2013
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Inv.-Nr. 585   Luxemburger Madonna

Kaminplatte, 85 x 90 cm, Ardennen, um 1690

 

Dublette der vorherigen Platte, gleiches Holzmodell

Inv.-Nr. XXX   Luxemburger Madonna

Kaminplatte, 100 x 95 cm, Ardennen, um 1690

 

CONSOLA AFFLICTORUM O(RA) P(RO) N(OBIS)

Trösterin der Betrübten ist die deutsche Übersetzung des Titels Consolatrix afflictorum, der Maria als Mutter Jesu.

 

TRÖSTERIN DER BETRÜBTEN BETE FÜR UNS

 

unten: Gnadenbild von Kevelaer, 1640

 

Inv.-Nr. 133   Hl. St. Martin

Ofenplatte, 64 x 86 cm, Saarland (?), 1. Drittel. 16. Jh.

 

Die Ofenplatte zeigt mittig ein Modelstempel, welches den Heiligen St. Martin auf seinem Pferd in Rüstung zeigt. Die Vorderbeine des Pferdes sind erhoben. Auf der Erde neben ihm sitzt/liegt der Bettler. Flankiert wird die Szene von Elisabeth, die das Kind Johannes auf dem Arm trägt (links), und der mit Jesus schwangeren Maria (rechts)

Nach oben wird die Platte mit einem in florales Rankenwerk eingebetteten Engelskopf abgeschlossen, welches von zwei auf Ranken stehenden Engeln gehalten wird. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inv.-Nr. 638   Hl. St. Martin

Ofenplatte, XXxXX cm, Südeifel/HUnsrück, 1. Drittel. 16. Jh.

 

IN BEARBEITUNG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

Inv.-Nr. 134   Hl. Nepomuk

Kaminplatte, 79 x 68 cm, Dillingen, dat. 1738

 

Der heilige Johannes von Nepomuk aus Böhmen steht dargestellt in der Tracht des Kanonikers (Talar, Rochett, hermelinbesetzte Almutie und Biret) auf einem Podest mit Schabracke mit seinem Attribut (dem Kruzifix, das er in beidennHänden hält). In dieser Darstellung ist Johannes von Nepomuk vor allem als Brückenheiliger volkstümlich geworden. Am oberen Rand ist die Darstellung mit einer Rocaille-Einfassung abgeschlossen.

 

Der geriffelte Rahmen weist die Platte eindeutig als Produkt einer saarländischen Eisenhütte aus. Grundsätzlich kommen die Hütten aus dem Herrschaftsgebiet Nassau-Saarbrücken und Dillingen in Frage. Die beiden seitlich positionierten mit Blumen bestückten Köcher erinnern an die Köcher auf der Dillinger Herkulesplatte (Inv.-Nr. 303). Da es sich um ein katholisches Motiv handelt, das Herrscherhaus Nassau-Saarbrücken protestantisch war, ist die Platte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in Dillingen gegossen worden.

 

  

Inv.-Nr. 135   Schutzengel

Ofenplatte, 35 x 74 cm, Neunkirchen, um 1700

 

Die Ofenplatte zeigt den Schutzengel, der ein Kind, nämlich den jungen Tobias, an der linken Hand führt. Der im Schriftfeld darunter stehende Name

 

NEUKIRCH

 

ist nicht auf dem Model geschnitzt, sondern in die Sandform eingeschnitten. Von dieser Gussplatte sind nur zwei Abgüsse bekannt. Die Darstellung des Schutzengels mit dem Kind ist aus der Tobiasgeschichte entstanden: Der Erzengel Raphael begleitet den jungen Tobias auf der Suche nach einer Fischleber zur Heilung seines erblindeten Vaters und geleitet ihn unverseht zurück ins Elternhaus.

 

Die Ofenplatte stammt aus der Zeit um 1685 und ist auf den Einfliss wallonischer Hüttenleute zurückzuführen. 1683 berichtete die Gräfin Eleonore Clara, Witwe des Grafen Gustav Adolf v. Nassau–Saarbrücken, dass die Hütte ruiniert wäre. Ein ausgewiesener Fachmann mit Namen Joseph de Hauzeur aus Wallonien wurde 1685 angeheuert, mit dem Auftrag die Hütte wiederaufzubauen. Zur gleichen Zeit gestaltete Jean de Cour in Lüttich eine vollplastische Figur des den jungen Tobias am linken Arm führenden Schutzengels dar (dessen Darstellung auf die italienische Renaissance zurückgeht). Daraus wird auf hüttenmännische Verbindungen der Neunkircher Schutzengeldarstellung nach Wallonien geschlossen, da das Motiv weder an der Saar noch in den angrenzenden Gebieten vorkam. Es gibt noch eine weitere sehr ähnliche Schutzengeldarstellung etwa aus der gleichen Zeit, um 1685, die auf der Hütte Quint bei Trier gefertigt wurde.
Die Schnitzarbeit erfolgte demnach sicherlich nach der Vorlage von Jean Del Cour, geboren 1627, getauft am 13. August 1631 in Hamoir und gestorben am 4. April 17071 in Lüttich. Er war ein Bildhauer der Barockbewegung. Er ist als derjenige bekannt, der diesen Stil im Fürstentum Lüttich eingeführt hat und gilt als der berühmteste Vertreter dieses Stils in Wallonien.

 

a.                                        b.

a.) Schutzengeldarstellung  1696 Jean Del Cour, Kirche Saint-Sébastien  aus dem 18. Jahrhundert,Place Vinâve in Stavelot (Belgien)

b.) Schutzengeldarstellung Ofenplatte der Hütte Quint (Photo Roscheider Hof, Konz)

 

 

 

Inv.-Nr. XXX   Schutzengel

Ofenplatte, 35 x 74 cm, Neunkirchen, um 1700

 

Die Ofenplatte zeigt den Schutzengel, der ein Kind, nämlich den jungen Tobias, an der linken Hand führt,Variante ohne die Signierung mit dem Hüttennamen. Es sind nur diese beiden Abgüsse bekannt

Inv.-Nr. 136   Hubertuslegende

Kaminplatte, 102 x 80 cm, südliche Ardennen, Wallonie, dat. 1570

 

Der aus fürstlichem Geschlecht aus Aquitanien stammende und am Hofe des Frankenkönigs Pippin lebende Hubertus war auf der Jagd durch das Erscheinen eines Hirsches mit dem Kruzifix im Geweih und einer davon ausstrahlenden Mahnung veranlasst worden, der Welt zu entsagen. Diese ursprünglich dem Hl. Eustachius zugedachte Legende wurde auf Hubertus übertragen, der zunächst Bischof von Tongern-Maastricht war und nach Verlegung des Bischofssitzes im Jahre 716 erster Bischof von Lüttich wurde. Wegen seiner Missionstätigkeit in diesem Gebiet wird er "Apostel der Ardennen" genannt. Oben links ist die Platte signiert mit einem Schriftzug und oben rechts datiert:

 

 

S.C. Frielo, C. de Witri                   1570

                                                                         S(ire) C(olas) Frielo, C(uré) de Witri

 

Der Pfarrer Nicolas Frielo wurde am 16. Dezember 1564 als dritter Priester von Witry in sein Amt eingeführt.

 

Witry ist ein Teil der begischen Stadt Léglise, diese befindet sich in der Wallonischen Region in der Provinz Luxemburg. Im 13, Jh. wurde die Herrschaft Witry zwischen der Benediktiner-Abtei St. Hubert (Sitz in Saint-Hubert) und dem Grafen von Luxemburg verwaltet. Witry liegt etwa 60 km nordwestlich von der Stadt Luxemburg entfernt.

 

J.-B. Sibenaler bringt die folgende Beschreibung der sehr seltenen Platte:

"Links in einem Gitter oder einem Jagdnetz sieht man einen kleinen Mann in Hugenottentracht mit einem Windhund; ein Soldat in spanischer Tracht hält ein Pferd am Zügel, mit seiner rechten Hand hält er eine Partisane. Der hl. Hubert kniet, an seiner rechten Seite hängt ein großes Horn, sein Hut mit der Feder liegt neben ihm, sein Hund bewegt sich auf ein Reh zu, das einen Christus auf der Stirn trägt. Ein Eber zeigt die Vorderseite seines Körpers im Hintergrund des Bildes. Auf einer Eiche sind ein Eichhörnchen und ein Vogel (Falke?) abgebildet, während am Himmel ein Engel mit ausgebreiteten Flügeln sich auf St. Hubert zu bewegt, mit der wundersamen Stola, deren Hauptwirkung darin besteht, Tollwut zu verhindern und zu heilen. Im Vordergrund rechts ein kleiner Hase, der sich hinter einem Baumstamm befindet."

 

Quellen:

Evrard R. - 1951. Deux plaques à sujets religieux, Les Vennes, 11, p. 7. Willem L. - 1982. Fontes ornementales en Wallonie. Au service du chauffage domestique, 1, Liège, Mardaga, p. 10-12 (Coll. Musées vivants de Wallonie et de Bruxelles).

http://www.museesgaumais.be/?articleId=1939

J-B. Sibenaler Des Taques Ou Plaques de Foyer Du Musee D´Arlon, Arlon 1908

 

Die Bekehrung des Heiligen Hubertus.

Meister von Werden, um 1463–1480

 

                                                 Heiliger Hubertus 13. Jahrhundert

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hubertus_von_L%C3%BCttich

http://www.bruderschaft-labbeck.de/geschichte-des-hl--hubertus.html

 

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Liste der Pfarrer von Witry seit 1506
Tandel_Communes Luxembourgeoises[14045].
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Inv.-Nr. 48   Hubertuslegende

Kaminplatte, 102 x 80 cm, südliche Ardennen, Wallonie, dat. 1570

 

 

 

 

Diese Kaminplatte ist eine Dublette der vorherigen Platte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Inv.-Nr. 419   Hubertuslegende

Kaminplatte, 102 x 80 cm, südliche Ardennen, Wallonie, dat. 1570

 

 

 

 

Diese Kaminplatte ist eine Dublette der vorherigen Platte.

 

 

 

 

  

 

 

 

Inv.-Nr. 789   Hubertuslegende

Kaminplatte, 110 x 100 cm, Ardennen (Chauvency-St-Hubert), Wallonie, dat. 1722

 

Im Zentrum des Bildes kniet der Hl. Hubertus mit einer Hellebarde bewaffnet vor einem Hirsch, dessen Geweih mit einem Kruzifix geschmückt ist. An seinem Gürtel hängt ein Jagdhorn, sein Pferd hält er am Zaumzeug fest. Vier Jagdhunde begleiten ihn. Die Jagdszene im Wald wird durch zwei Bäume und einen Mann, der ein Jagdhorn bläst, angedeutet. Die Szene wird durch den Schriftzug S HVBERT PRIEZ POUR NOUS (Sankt Hubertus bete für uns) überschrieben. Im Rahmen ist die Platte mit dem Namen der erzeugenden Hütte signiert: FAIT A CHAVENCY S HVBERT, Chauvency-Saint-Hubert, wo 1708 ein Eisenwerk (das große Eisenwerk von Bouillon) erwähnt wird. Die beiden oberen Ecken der Platte sind mit je einer Lilie verziert. Dieser Teil der Grafschaft Chiny ist seit dem Pyrenäenvertrag (1659) französisches Hoheitsgebiet, was die Lilien für das französische Königshaus erklärt. Für die damalige Zeit eine sehr naive Darstellung. 

 

Inv.-Nr. 612-614  Hubertuslegende

Kastenofen, Fourneau Saint Michael, Provinz Luxemburg, 18. Jh.

 

In Bearbeitung, um 1740, vollständig erhalten

ehemals Sammlung Dr. Senger, Frankfurt

 

 

Inv.-Nr. 463   Georg tötet den Drachen

Ofenplatte, cm, eventuell Durbach (Baden), Ende 16. Jh.

 

 

Im Vordergrund der Heilige Georg, den den Drachen tötet, daneben in ausreichendem Abstand die Prinzessin, im Hintergrund Schloss Staufenberg

Schriftzeilen noch nicht entziffert.. 

 

 

 

 

Inv.-Nr. 463   Leidenswerkzeuge Christi

Kaminplatte, 63 x 68 cm, Lothringen/Champagne, 17. Jh.

 

 

Auf einem Altar sind die Leidenswerkzeuge (Passionswerkzeuge)  angeordnet

 

Kreuz, diagonal darunter die Lanze, mit der ein römischer Soldat Jesus die Seitenwunde zufügte, ebenfalls darunter eine Rute oder Geißel, mit der Jesus gepeitscht wurde, vorne rechts auf dem Altar Geldstücke, die für die 30 Silberlinge stehen, den Verräterlohn für Judas Iskariot. Darüber ein flammendes Herz, dessen Flammen emporsteigen, darüber ein Wolkenband.  Seit dem 15. Jahrhundert sind Darstellungen des Herzens Jesu bekannt, das in der Regel zusammen mit den Leidenswerkzeugen gezeigt wird.

 

 Schriftband oben:

IGNEM SUI AMORIS ACCENDANT DEUS IN CORDIBUS NOSTRIS

Möge Gott das Feuer seiner Liebe in unseren Herzen entzünden

 

 Schriftzeilen unten:

IN NOSTRIS SACRUM DEUS EXTRUE CORDIBUS IGNEM

Gott, setze das Heilige Feuer in unsere Herzen

 

 

Inv.-Nr. 409  Christliche Symbolik

Kaminplatte, 110 x 110 cm, Lothringen, dat. 1628

 

Zur Herstellung der Gussplatte  wurden lediglich eine Lilie als Stempelmodel, ein kleines Täfelchen mit der Jahreszahl 1628 und ein Seil (der Seilformprozess war eine verbreitete Methode der Gießereien des 16. Jahrhunderts: "Procedé de moulage à la corde") verwendet. Diese wurden zu einem auf einem Dreieck stehenden Kreuz und einer zweimaligen Wiederholung eines Sechssterns (seit dem Mittelalter ein Mariensymbol) zusammengeführt, die Lilie wurde jeweils an den Enden der Symbole angebracht. Ob es ein Schabernack oder eine gezielte Motivvariation war, ist heute nicht mehr festzustellen, jedenfalls hat einer der an der Herstellung beteiligten seine rechte Hand jeweils unten rechts und links in den Formsand gedrückt. Oder war es gar der Auftraggeber selbst? 

 

Symbol IHS

 

Das Nomen Sacrum IHS leitet sich von den ersten drei Buchstaben des Namens Jesu in griechischen Großbuchstaben ab,

 

Ι Η Σ Ο Υ Σ

 

wobei das Sigma durch ein lateinisches S ersetzt ist. In den frühen Gemeinden kürzten Christen den Namen Jesus auf seine ersten drei Buchstaben zusammen. So wurde aus dem griechischen ΙΗΣΟΥΣ das abgekürzte ΙΗΣ. Beim Übertragen ins Lateinische wurde aus den Buchstaben Iota, Eta und Sigma das heutige IHS.

 

IHS (und ihs) als Kurzform des Namens Jesus kann man in Bibeln des Mittelalters und an anderen Stellen sehr häufig finden. Bis ca. 1450 wurden in Bibeln und Urkunden die Worte Jesus, Christus und andere Nomina sacra praktisch nie ausgeschrieben. Zunächst war das Kürzel IHS mit einem darüber liegenden Kürzungsstrich versehen, aus dem später ein Kreuz wurde.

 

In seine Bedeutung wurde im Laufe der Jahrhunderte immer mehr hineingelegt. Nachdem Konstantin der Grosse 312 n. Chr. Rom erobern konnte, weil er angeblich von einem leuchtenden Kreuz geträumt hatte, in dessen Zeichen er siegen sollte, wurde IHS zum Synonym für «in hoc signo» (unter diesem Zeichen).

 

Eine volkstümliche Deutung für IHS ist – unter mehreren anderen – im Deutschen auch „Jesus, Heiland, Seligmacher“.

 

Verbreitet ist auch die lateinische Lesart Iesus Hominum Salvator („Jesus, der Retter der Menschen“). Bei den Jesuiten wird das Symbol als Kurzform von Iesum Habemus Socium  („Wir haben Jesus als Gefährten“) gedeutet. Volkstümlich steht die Buchstabenkombination auch für das Griechische «Iesus hyos soter» (Jesus, Sohn, Erlöser).

Inv.-Nr. 411   Jesusmonogramm

Kaminplatte, 97 x 80 cm, Lothringen, 1. H. 16. Jh.

 

 

 

 

IN BEARBEITUNG

 

 

 

 

 

 

 

 

Inv.-Nr. 137   Jesusmonogramm

Kaminplatte, 95 x 87 cm, Lothringen, 1. H. 18. Jh.

 

Von einer Perlenkette oval umrahmt befindet sich in der Mitte der Platte das Jesusmonogramm

 

IHS

 

Unter dem Monogramm liegt ein Herz mit 3 Nägeln, den Nägeln, mit denen Jesus an das Kreuz genagelt wurde. Zwei starke Rundsäulen rahmen das ovale IHS-Medaillon ein. Sie sollen die Standfestigkeit symbolisieren und in Verbindung mit dem christlichen Medaillon die Standhaftigkeit des christlichen Glaubens symbolisieren.

 

 

 

Inv.-Nr. 138   Jesusmonogramm

Kaminplatte, 61 x 67 cm, Lothringen, dat. 1720

 

Die Gussplatte zeigt das Jesusmonogramm kreisförmig umrahmt. Darunter die 3 Kreuzigungsnägel Jesu. Eingerahmt wird das Christogramm von zwei kräftigen Rundsäulen. Auf einer Schrifttafel darüber ist die Gussplatte in das Jahr

 

1720

 

datiert.

 

  

 

 

Inv.-Nr. 139   Jesusmonogramm

Kaminplatte, 98 x 82 cm, Lothringen, dat. 1737

 

Diese Kaminplatte besteht aus einer dreimaligen Wiederholung eines Modelstempels mit dem  IHS-Symbol. Dasselbe ist einmal mittig und einmal jeweils über seitlich positionierten Rundsäulen angeordnet. Im IHS-Modelstempel liegt unten dem Monogramm jeweils ein Herz mit den drei Kreuzigungsnägeln Jesu. Der Schriftzug des Monogramms ist aus Perlen zusammengesetzt. Um das mittige Monogramm sind dazu drei Lilien für das französische Königshaus angeordnet. Oben ist die Gussplatte mit der Jahreszahl

 

1737

 

datiert.  

 

 

Inv.-Nr. 140   Jesusmonogramm

Kaminplatte, XX x XX cm, Lothringen, dat. 1739

 

 

Auf dieser Kaminplatte findet sich mittig der gleiche Modelstempel wie auf der vorherigen Kaminplatte. Links und rechts des Monogramms befindet sich je eine Bourbonenlilie.

Den linken und rechten Abschluss bildet jeweils eine Rundsäule, die von einem geflügelten Engelskopf bekrönt wird. Zwischen den Engelsköpfen ist die Gussplatte in das Jahr

 

1739

 

datiert. 

 


Inv.-Nr. 141   Jesusmonogramm

Kaminplatte, 75 x 65 cm, Lothringen, dat. 1747

 

Auf dieser Kaminplatte findet sich mittig der gleiche Modelstempel wie auf den beiden vorherigen Kaminplatten. Links und rechts des Monogramms befinden sich zwei Rundsäulen. Über diesen ist jeweils ein Modelstempel eingeformt, der auf rundem Wappenschild eine Lilie zeigt. Der Wappenschild wird bekrönt von der französischen Königskrone und eingerahmt von Palmenzweigen.

 

Im oberen Bereich ist die Gussplatte mit der Jahreszahl

 

1747

 

datiert. 

 

 

Inv.-Nr. 142   Kreuz

Kaminplatte, 50 x 55 cm, Lothringen, dat. 1809

 

Auf der sehr schlicht gestalteten Kaminplatte findet sich lediglich im oberen Bereich ein schlichtes Kreuz, welches von der Jahreszahl

 

1809

 

eingerahmt wird.

 

 

 

 

 

 

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2 Der Verkauf der Exponate erfolgt aus einer Sammlung heraus, die vor 1950 erstellt wurde